Gesetzliche Grundlagen

Ausbildungsordnung

In der Ausbildungsordnung ist ein Ausbildungsrahmenplan enthalten, nach dem die Ausbildungsstätte einen betrieblichen Ausbildungsplan erstellen soll. Die Ausbildungsordnung kann auch eine Stufenausbildung festlegen. Diese Ausbildung führt nach jeder Stufe zu einem Ausbildungsabschluss, der zu einer Berufstätigkeit befähigt und die Fortsetzung der Berufsausbildung in einer weiteren Stufe ermöglicht. Bei körperlich, geistig oder seelisch Behinderten unter 18 Jahren kann in der Ausbildung von der vorgeschriebenen Ausbildungsordnung abgewichen werden, wenn Art und Schwere der Behinderung dies erfordern. Die Ausbildungsordnung enthält mindestens (§ 5 BBiG):
1.    die Bezeichnung des Ausbildungsberufes;
2.    die Ausbildungsdauer,
3.    die Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten, die mindestens Gegenstand der Berufsausbildung  sind (Ausbildungsberufsbild)
4.    eine Anleitung zur sachlichen und zeitlichen Gliederung der Vermittlung der beruflichen Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten
      (Ausbildungsrahmenplan),
5.    die Prüfungsanforderungen

 

 

Berufsbildungsgesetz (BBiG)

Das Berufsbildungsgesetz regelt in Deutschland die Berufsausbildung (Duales System), die Berufsausbildungsvorbereitung, die Fortbildung sowie die berufliche Umschulung. Das Berufsbildungsgesetz bestimmt ferner die Voraussetzungen des Berufsausbildungsverhältnisses
Es ist somit das wichtigste Gesetz zur Durchführung und Ordnung der Berufsausbildung.

Inhalte des Berufsbildungsgesetzes
Das Berufsbildungsgesetz beinhaltet unter anderem Aussagen bezüglich der Pflichten des Ausbildenden und der Auszubildenden, über die Berechtigung zum Einstellen und Ausbilden, über die Anerkennung von Ausbildungsberufen, die Vergütung des Auszubildenden und über das Prüfungswesen.

Die Aufsicht und Verwaltung der Ausbildung wird nach dem Berufsbildungsgesetz den "Zuständigen Stellen" übertragen. Die für Berufsbildung zuständigen Stellen sind in der Regel die Kammern (z.B. Industrie- und Handelskammer, Handwerkskammer, Landwirtschaftskammer, Ärztekammer).

 

 

Jugendarbeitsschutzgesetz (JArbSchG)

Alle Lehrlinge unterliegen bis zum 18. Lebensjahr den Bestimmungen des Jugendarbeitsschutzgesetzes. Es regelt u. a. die Beschäftigungsmöglichkeit, die Arbeitszeit und Pausen, den Urlaub, den Berufsschulbesuch, die Freistellung für die Teilnahme an Prüfungen sowie die gesundheitliche Betreuung.

 

 

Prüfungsordnung

Prüfungsordnung für die Durchführung der Abschlussprüfung

 

Prüfungsordnung für die Durchführung der Gesellenprüfung

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